Über die Schweiz

In Kürze

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Die Schweiz versteht sich als «Willensnation» – ihre Bevölkerung bildet weder sprachlich noch konfessionell eine Einheit. Der nationale Zusammenhalt basiert unter anderem auf der gemeinsamen Geschichte, gemeinsamen Mythen, gemeinsamen politischen Grundhaltungen (Föderalismus, starke Volksrechte, Neutralität), der Landschaft, der Kleinheit und zum Teil aus dem Gefühl, in Europa einen Sonderfall zu bilden.

Die Eidgenossenschaft existiert als loser Staatenbund seit dem 13. Jahrhundert; einem Nationalmythos zufolge wurde sie am 1. August 1291 auf der Rütli-Wiese zur Gründung beschworen. Der 1. August ist deshalb Nationalfeiertag.

Die Schweiz in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat wurde mit der Bundesverfassung von 1848 geschaffen. Sie gliedert sich seit 1978 in 26 Kantone.

Die ständige Wohnbevölkerung beträgt 7.48 Millionen Menschen, davon sind 20.6 Prozent Ausländer. Die Lebenserwartung beträgt 82.8 Jahre für Frauen und 77.2 für Männer (BFS, 2005). Offizielle Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. 41 Prozent der Schweizer Bürger sind römisch-katholisch und 40 Prozent evangelisch-reformiert.

Die Schweiz ist mit einem Bruttoinlandprodukt von durchschnittlich 58'000 Schweizer Franken (38'000 Euro) pro Einwohner und Jahr eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt. Drei Viertel der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig.

Die Schweiz versteht sich als aussenpolitisch neutral. Sie ist seit 2002 Mitglied der UNO, der EFTA, des Europarats, der Welthandelsorganisation (seit 1959), nicht aber der Europäischen Union.

Das Landeskennzeichen der Schweiz ist «CH», für Confoederatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft.

 

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